Errichtung eines Hähnchenmaststalls in Seigertshausen

Womit müssen wir rechnen?

Gesundheit

  • Gesundheitsgefährdung für Menschen, (Haus-)Tiere und andere Nutztiere im Ort
  • Verbreitung von Biotoxinen, Bioaerosolen, Bakterien und Pilzen
  • Lungen-, Atemwegs- und allergische Erkrankungen durch erhöhte Feinstaubbelastung, insbesondere bei Kindern
  • Verbreitung antibiotikaresistenter Keime (z.B. MRSA)
  • Gesundheitsschädigung durch Grundwasserbelastung

Lebensqualität

  • Starke, dauerhafte Geruchsbelästigung und Verschlechterung der Luft
  • Einschränkung von Aktivitäten im Freien
  • Kinder können sich nicht unbesorgt im Dorf aufhalten

Folgeschäden

  • Massiver Wertverlust von Häusern und Grundstücken
  • Behinderung von Landtourismus, Naherholung und Dorfentwicklung
  • Kein Zuzug junger Familien

Tierschutz

  • Haltung und Transporte weder tiergerecht noch ethisch vertretbar
  • Qualzucht: Verletzungen, Knochenbrüche, Läsionen
  • Sterberate von 2-3 %
  • Kurze Lebenszeit (42 Tage)

sonstige Fakten

  • Hintergrundsteuerung durch agrarindustriellen Konzern
  • Die Planung sieht keine Filteranlage für diesen Betrieb vor
  • Keime und MRSA sind auch nach 1000 m noch in der Luft nachweisbar

Ein Gedanke zu „Errichtung eines Hähnchenmaststalls in Seigertshausen“

  1. Wir kämpfen schon seit Jahren gegen Großmastanlagen („Ställe“ sind das ja nicht mehr). Aus Erfahrung wissen wir, wie sich Ortschaften verändern, wenn diese Mastanlagen erst einmal stehen. Das ist keine Landwirtschaft, sondern Industrie. Wir wünschen viel Erfolg und hoffen mit euch, dass diese Pläne nie Wirklichkeit werden und Seigertshausen ein schöner Ort in schöner Landschaft bleibt – ohne Gestank, denn das macht krank.

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