Alle Beiträge von Steve

Arbeitseinsatz für Aufräum- und Reinigungsarbeiten am 21.04.2018 ab 9:00 Uhr

Auch wir möchten darauf hinweisen dass am

21.04.2018 ab 9:00 Uhr

Aufräum- und Reinigungsarbeiten am Teichgelände stattfinden!

Wir begrüßen das Engagement des Ortsbeirates für die Reinhaltung und Reinigung des Ortes sehr – sei es für die Gewässerpflege, die Bewahrung der Böden oder den Schutz der Luftqualität!

Wir werden auch tatkräftig Besen und Schaufel schwingen.

Gefährliche Keime in Bächen, Flüssen und Seen

Gefährliche Keime in Bächen, Flüssen und Seen

Gefährliche Keime in Bächen, Flüssen und Seen

NDR Reporter haben Gewässerproben aus Niedersachsen auf antibiotikaresistente Keime untersuchen lassen. Überall wurden sie fündig. Das Umweltbundesamt fordert Konsequenzen.

Source: www.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/Gefaehrliche-Keime-in-Baechen-Fluessen-und-Seen,keime302.html

Schädliche Auswirklungen für Menschen und Umwelt müssen ausgeschlossen sein!

Auch in Seigertshausen ist offensichtlich der Bauantrag für eine industrielle Hähnchenmastanlage à la Plukon-Konzern noch nicht vom Tisch. In Zusammenhang des bei uns noch schwebenden Antragsverfahrens erscheint ein Urteil des Verwaltungsgerichtes Schwerin interessant, über das der NDR, die ‚Süddeutsche Zeitung‘, die ‚Welt‘, das ‚Hamburger Abendblatt‘ und eine Vielzahl anderer Medien im Dezember 2017 berichten und das eine große Erleichterung nicht nur für die Menschen der Region um Wattmannshagen darstellt. Hier ein Auszug aus der hochinteressanten Begründung:

„Das Verwaltungsgericht Schwerin hat den Bau einer Hähnchenmastanlage in Wattmannshagen bei Teterow (Kreis Rostock) gestoppt. Die Richter gaben einer Klage der Umweltorganisation BUND statt und hoben die erteilte Baugenehmigung auf. Im Ergebnis der mündlichen Verhandlung sei festgestellt worden, dass die Genehmigung gegen die Betreiberpflicht verstoße, „Anlagen so zu errichten und zu betreiben, dass schädliche Umwelteinwirkungen in Form von unzumutbaren Geruchsbelastungen ausgeschlossen sind“, hieß es zur Begründung. Die der Genehmigung durch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt Mittleres Mecklenburg zugrunde gelegte Geruchsimmissionsprognose habe zwar nicht alle Emissionsquellen berücksichtigt, nach Ansicht der Richter aber belegt, dass Anwohner nicht hinnehmbaren Geruchsbelästigungen ausgesetzt sein würden …“ (Aktenzeichen: 7 A 92/16)“

Bürgeriniative „Pro Jesberg“

„Nicht nur in Seigertshausen, Gudensberg und Waldeck sondern auch in der Gemeinde Jesberg werden Bürger gegen den Bau einer geplanten Hähnchenmastanlage aktiv. Am 28. Dez. 2017 um 19.30 Uhr werden Fachleute im Rahmen einer Informationsveranstaltung der neu gegründeten Bürgerinitiative ‚Pro Jesberg‘ in der Kellerwaldhalle umfassend zu den in Nordhessen um sich greifenden agrarindustriellen Bestrebungen und den bedrohlichen Auswirkungen für Jesberg Stellung nehmen. Wie auch in Seigertshausen geht es betroffenen Bürgern um ihre Gesundheit, ihre Lebensqualität, die Abwendung konzerngesteuerter Landwirtschaft sowie um das Wohl der Tiere und der Umwelt.“

Maststall-Auslaufmodell für Seigertshausen?

Die ‚Bürgerinitiative Chattengau gegen Massentierhaltung‘ macht auf eine interessante Entwicklung beim Agrar-Konzern Plukon aufmerksam, den wir mit Zustimmung der BI gerne aufgreifen ( bi-chattengau.de ). Schließlich ist die Politik von Plukon für Seigertshausen von großer Bedeutung, da die Schlachtzentrale des Konzerns in Gudensberg letztlich auch Kooperationspartner der in unserem Dorf beantragten Mastanlage sein soll.

Es lohnt sich ausnahmsweise mal, auf www.plukon.de etwas zu stöbern.

Während hier in Nordhessen noch traditionelle Hähnchenmastanlagen geplant und gebaut werden, bricht Plukon in Holland schon zu neuen Ufern auf. Plukon fordert dort von seinen Lieferanten: Tierwohl, Offenstall mit verschiedenen Klimazonen, keine Masthybriden und sogar Bio. Und das Geschäft boomt. Man ist damit schon an der Produktionsgrenze.

Einige Bauern in Nordhessen investieren offensichtlich in ein Auslaufmodell. Oder fällt ihnen die Billig-Produktion für den Export zu? Immerhin wird deutsches Fleisch in über 100 Länder exportiert. Die Gefährdungen für Menschen, die Belastungen für Dörfer, die Schädigung unserer Umwelt und das Leid der Tiere verbleiben allerdings bei uns.

U.a. schreibt der Konzern Plukon in seinem Beitrag, er setze zunehmend auf BIO- und Freilandhaltung, wo ein hoher Gesundheitsstatus vorherrsche und über 99 % der Tiere ohne den Einsatz von Medikamenten aufwachsen. Auch  verbuche man im Hinblick auf den Tierschutz große Fortschritte. Die Plukon suche für alle Konzepte nach Geflügelhaltern, die auf eines dieser Geflügelhaltungssysteme überwechseln möchten.

Der vollständige Beitrag „Mit 500.000 artgerechter gehaltenen Hähnchen an der Produktionsgrenze“ findet sich auf der deutschen Internetseite der plukon food groop.